Urteil: Mischpreisverfahren im Regelenergiemarkt vom OLG Düsseldorf gekippt

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Urteil: Mischpreisverfahren im Regelenergiemarkt vom OLG Düsseldorf gekippt

Das Düsseldorfer Unternehmen hofft, zu dem vorher geltenden Ausschreibungsverfahren, das auf Leistungspreisen basiert, zurückkehren zu dürfen. Drohende Blackouts wie vergangenen Juni könnten damit der Vergangenheit angehören.

Mischpreisverfahren bevorzugt konventionelle Anlagen
Das Mischpreisverfahren wurde im Oktober 2018, nach dreimonatiger Aufschub-Phase, eingeführt und wird sowohl für die Preissteigerungen als auch für die großen Schwankungen im Energienetz im Juni 2019 verantwortlich gemacht. Direkt nach Einführung im Juli 2018 klagten die Next Kraftwerke gegen das Mischpreisverfahren und erreichten den dreimonatigen Aufschub. Dieses Verfahren beinhaltet, neben dem Leistungspreis, auch den Arbeitspreis bei den Zuschlägen für Regelenergie, bevorzugt grundsätzlich konventionelle Anlagen, sorgt für steigende Preise im Regelenergiemarkt und drängt die Erneuerbaren aus diesem Markt. Erneuerbare Energien hatten in den vergangenen Jahren massiv dazu beigetragen, dass die Kosten für die Stromerzeugung sanken. Vor allem Biogasanlagen waren stark benachteiligt, was bereits zu Marktaustritten führte.

„Wir freuen uns, dass das OLG unserer Argumentation gefolgt ist und das Mischpreisverfahren als zu intensiven Eingriff […]

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