Witterungsabhängigkeit der Stromversorgung und Folgen: Stromspeicher bleiben gesucht (2)

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Witterungsabhängigkeit der Stromversorgung und Folgen: Stromspeicher bleiben gesucht (2)

Nachfolgend wird daher die Entwicklung fortgeschrieben. Bei dieser Gelegenheit werden noch einige Zusammenhänge genauer erläutert, die zu betrachten sind, wenn die Stromerzeugung von Klima und Wetter abhängig wird.

Die „Lagerung“ elektrischer Energie im Netz, wie sich dies Laien zum Teil vorstellen, gibt es also praktisch gar nicht. Die rotierende Energie der Kraftwerksgeneratoren reicht nur für Sekundenbruchteile. In Solaranlagen fehlen diese ganz; in Windkraftanlagen werden sie durch einen leistungselektronischen Umrichter vom Netz entkoppelt.

Die mechanischen Umformerwerke von DB Energie, die früher einphasigen Bahnstrom mit einer Frequenz von 16 2/3 Hz mittels eines 6-poligen Drehstrommotors und eines 2-poligen Wechselstrom-Generators erzeugten, wurden fast alle durch statische Umrichter (also ohne bewegliche Teile [9]) ersetzt, da diese sich wartungsarm betreiben lassen und – vor allem bei niedriger Auslastung – viel bessere Wirkungsgrade aufweisen.

Nebenwirkung auch dieser – ansonsten nichts als begrüßenswerten – Umstellung ist aber die Abnahme kinetischer Energiereserven im Netz.

Reale physische 
Energiespeicher
So steht das Stromnetz vor dem […]

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